Wettbewerb: Autobahnkirche Siegerland
Ökumenische Autobahnkirche Siegerland
Teilnahme am Wettbewerb zur Ideen-Findung
Ausschnitt aus der Entwurfsbeschreibung:
Der in eine Wasserfläche eingebundene Kapellenbaukörper wurde in seiner elliptischen Form bewusst so gewählt, dass er alle Christen, egal welcher Konfession, frei von klassischen Grundrissformen und Zuordnungen anspricht.
Nach dem Betreten des Vorraumes innerhalb des monolithischen Gebäudekomplexes, wird der Besucher durch die Lichtführung zum Eingang der Kapelle geführt.
Er betritt den Kapellenraum und blickt auf das markante Kreuzsymbol auf der Schmalseite. Das ausgeschnittene und klarverglaste Kreuz spendet Licht und Hoffnung.
Die beiden Längsseiten des elliptischen Grundrisses sind raumhoch verglast, auf der Ostseite mit einer transluzenten Verglasung, welche vor Ablenkungen und Störungen von außen schützt, gleichzeitig aber warmes, diffuses Licht ohne Blendung in die Kapelle fallen lässt. Auf der gegenüberliegenden Seite, im Westen, befindet sich eine klarverglaste Wand, die aufgrund ihrer im Außenbereich angebrachten senkrechten Elemente aus Lärchenholz, den Blick auf das Landschaftspanorama des Siegerlandes fokussiert.
Der Raum zeichnet sich durch seine Helligkeit und die Reduzierung aller Details auf das unabdingbar Notwendige aus. Die einzige wesentliche Ausschmückung des Raumes sind die stimmungsvollen Licht- und Schattenspiele an der Wand und am Boden.
Die das Gebäude einfassende Wasserfläche bildet den Übergang zwischen innen und außen.
Der auf dem Kirchplatz liegende Baumstamm lädt zum Verweilen ein, ebenso die Ruhebank im überdachten Bereich mit der schützenden Bruchsteinmauer im Rücken.
Dieser Bereich ist gleichzeitig auch Veranstaltungsmittelpunkt für mögliche Open-Air-Gottesdienste oder Gemeindefeste und bietet darüber hinaus dem Kapellenbesucher ein schützendes Dach gegenüber der warmen, kalten oder auch nassen Witterung.









